Frag die Mama

MÄNNER DENKEN ANDERS. FRAUEN AUCH. Teil 1

Frag doch einmal Frauen und Männer  ob sie glauben, dass das weibliche und das männliche Gehirn unterschiedlich arbeitet. Männer werden antworten, dass sie glauben, das es so ist, kürzlich hätten sie etwas in dieser Richtung im Internet gelesen…Frauen dagegen antworten, ohne zu zögern: “ Klar tun sie das!

Es war einmal vor langer, langer Zeit…

…da lebten Frau und Mann noch glücklich zusammen in ihren Höhlen und jeder wusste was zu tun war. Der Mann wagte sich Tag für Tag in eine gefährliche Welt hinaus und riskierte als Jäger sein Leben, um Nahrung für Frau und Kind zu beschaffen. Er entwickelte einen ausgeprägten Orientierungssinn über weite Distanzen. Er eignete sich eine große Zielsicherheit an, um auch eine, sich bewegende Beute, erlegen zu können. Sein Aufgabenbereich war eindeutig festgelegt…der Mann war der Beutejäger und Beschützer…mehr wurde von ihm nicht erwartet.

Die Frau fühlte sich geehrt, riskierte der Mann doch sein Leben zum Wohle seiner Familie. Sein Erfolg als Mann wurde an seinen Fähigkeiten gemessen, eine Beute zu erlegen und heim zu bringen. Je mehr Frau seine Leistungen würdigte, umso höher war sein Selbstwertgefühl. Die Familie war darauf angewiesen, dass er seinen Aufgaben als Beutejäger und Beschützer nachkam- mehr auch nicht. Analysieren von Beziehungen, Windeln wechseln, Staubsaugen wurden von ihm nicht erwartet.

Die Rolle der Frau war ebenfalls klar: Sie gebar den Nachwuchs. Um ihrer Rolle gerecht werden zu können musste sie in der Lage sein, ihre direkte Umgebung nach Zeichen von Gefahren abzusuchen, für kurze Strecken brauchte sie einen ausgezeichneten Orientierungssinn, wobei sie sich an auffälligen Formationen oder ähnlichem orientierte. Ihre Fähigkeit Veränderungen im Äußeren und im Verhalten ihrer Kinder und auch anderen Erwachsenen wahrzunehmen, war hoch entwickelt.

In dieser Zeit war alles ganz einfach…sie war die Nesthüterin, er war der Beutejäger und Beschützer.

Die Frau verbrachte den Tag damit Früchte und andere essbare Pflanzen zu pflücken, kümmerte sich um die Kinder, knüpfte Beziehungen zu anderen Frauen. Die Beschaffung von größeren Nahrungsstücken und die Abwehr von Feinden war Aufgabe des Mannes, und der Erfolg der Frau maß sich allein an ihrer Fähigkeit, sich um ihre Familie zu kümmern. Die Fähigkeit Kinder zu bekommen galt als heilig, kannte doch nur sie allein das Geheimnis Leben zu schenken. Nie wäre der Mann auf die Idee gekommen von ihr zu erwarten Tiere zu erlegen oder Feinde zu bekämpfen.

Es war eine harte Zeit damals, tagtäglich fand der Kampf ums Überleben statt. Niemand machte sich da Gedanken um Beziehungen oder ums ausräumen vom Geschirrspüler. Jeder wusste um seine Aufgabe und jeder war bestrebt die Aufgaben so gut es ging zu erfüllen.

Nach den Mahlzeiten hockten die Männer am Lagerfeuer, erzählten Geschichten, und jeder hatte an dem Tag die größte Beute nach Hause geschliffen. Alle waren sie müde und erschöpft von der Jagd. Auf diese Art und Weise erholten sie sich und sammelten Kräfte für den nächsten Tag. Die Frauen kümmerten sich um die Kinder, um die Zubereitung der Nahrung und achteten darauf das ihre Männer genug aßen und sich ordentlich ausruhn konnten. Jeder leistete seinen persönlichen Beitrag zum Überleben und zum Wohlbefinden der Familie. Jahrtausende hat sich dieses System bewährt. In unserer zivilisierten, modernen Welt wurden jedoch diese herkömmlichen Regeln abgeschafft, die Folgen sind Chaos, Verwirrung und Unzufriedenheit.

So wurden wir das was wir heute sind

Eine Familie ist nicht mehr ausschließlich auf den Mann angewiesen. Man erwartet von den Frauen nicht mehr das sie zu Hause bleiben, sich um Haushalt und um die Kinder kümmern. Heute ist es teilweise umgekehrt, Frauen sind die Jäger und Männer die Nesthüter. Frauen und Männer sind sich hinsichtlich der Aufgabenverteilung in diesem Leben nicht mehr sicher und nicht mehr einig. Die Zeiten in denen es ums nackte Überleben geht, sind vorbei. Die Gesellschaftsstruktur der modernen Zivilisation hat sich geändert, es gelten neue Regeln…doch wo lernt man diese neuen Regeln, wie sehen diese neuen Regeln aus? Die etwas ältere Generation, also jene im Alter rund um die 60 sind noch mit Eltern aufgewachsen die sich an der alten Rollenverteilung orientierten. Ihre Eltern wiederholten die Verhaltensmuster, die sie wiederum von ihren Eltern gelernt hatten, diese wiederum übernahmen die Verhaltensmuster derer Eltern usw. bis man wieder bei den Höhlenmenschen angelangt war und bei dem klar verteilen Rollenverhalten. In den letzten Jahren oder Jahrzehnten wurden diese Regeln ins Gegenteil verkehrt. Oft hat man das Gefühl die Menschen laufen orientierungslos durch die Gegend, immer auf der Suche nach etwas und kaum jemand kann die Frage, wonach gesucht wird, beantworten. Wonach soll sich ein junger Mensch auch orientieren? Wie kann er sich selbst finden, wenn sich die Erwachsenen auch noch nicht gefunden haben…

Die meisten Menschen wehren sich gegen die Vorstellung, dass sie noch viele Eigenschaften unserer Vorfahren in sich tragen, allerdings bestätigen Aussagen wie: „Wo lebst du, in der Steinzeit, oder so ähnlich,“ dass sich der Mensch sehr wohl mit seinen Vorfahren oder deren Eigenschaften beschäftigt.

Ganz egal welche Verhaltensmuster wir von unseren Eltern geerbt haben-ob positive oder negative-, es ist sehr wahrscheinlich, dass wir sie an unsere Kinder und Kindeskinder weitergeben. Und manchmal sind es Eigenschaften die in der Ahnenreihe sehr weit zurückgehen.

Zurück zu unseren Vorvorvorfahren. Um das Überleben iher Familie sicherzustellen, mussten die Nesthüterinnen (Frauen) in der Lage sein, Veränderungen im Verhalten ihrer Kinder zu bemerken. Veränderungen die auf Schmerz, Hunger, Aggression oder Verletzungen hinweisen konnten. Die Männer und Beutejäger konnten sich nie lange genug in der Nähe der Höhle aufhalten, um nonverbale Signale oder die Dynamik der zwischenmenschlichen Kommunikation deuten zu lernen.

Gehirn-Scans bewiesen, dass im Gehirn eines Mannes, das sich im Ruhezustand befindet, die elektrischen Gehirnströme um mindesten siebzig Prozent heruntergefahren werden. Gehirn-Scans bei Frauen, deren Gehirne sich ebenfalls im Ruhezustand befanden, ergaben dagegen neunzig Prozent Aktivität. Die Annahme das Frauen ständig Informationen aus ihrer Umgebung empfangen und analysieren wurde damit bestätigt. Eine Frau und Mutter kennt die Freunde, Träume, Hoffnungen und heimlichen Ängste ihrer Kinder, sie weiß was sie denken, wie sie sich fühlen, oder gerade angestellt haben. Eine Mutter weiß meist schon Tage vorher wenn die Kinder krank werden. Männer hingegen sind sich gerade mal der Tatsache bewusst dass auch ein paar Menschlein mit kleineren Füssen als er sie hat, im Haus leben.

Da stellt sich doch die Frage wieviel Sinn macht ein Rollentausch zwischen Mann und Frau. Ist ein Mann in der Lage festzustellen warum ein Baby schreit. Eine Frau profitiert von ihrem Mutterinstinkt, sie kann am Schreien des Babys erkennen ob es Hunger hat, oder Schmerzen, oder ob es aus Langeweile weint, Mütter von Babies wachen nachts durch das leiseste Geräusch auf, während der Mann erst dann aufwacht wenn ein Flugzeug aufs Dach stürzt. Wieviel Jagdinstinkt steckt in einer Frau? Ist eine Frau in der Lage sich in der Männerwelt zu behaupten. Das letzte Jahrhundert war geprägt durch die Emanzipation der Frau, Frauen wollten unbedingt den Männern gleichgestellt sein….warum eigentlich? Die Natur hat Frauen und Männer vorgesehen, jeder hat unterschiedliche Eigenschaften, dass ist auch gut so und macht auch Sinn, wenn es nicht so wäre, hätten wir entweder nur Frauen oder nur Männer.

                Wenn Gott gewollt hätte das Männer Frauen und Frauen                                                                      Männer verstehen können, dann hätte er nur einen von                                                                                                         beiden erschaffen.

 

Im nächsten Beitrag: Warum die Augen einer Frau soviel mehr sehen…

 

 

 

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