Frag die Mama

Ein paar Worte über GRETA THUNBERG

Klimawandel, Klimaschutz, CO², Freitag schulfrei, Friday for Future, über all das wird derzeit viel geredet, aber nicht ohne die Erwähnung eines 16 jährigen schwedischen Mädchens mit langen Zöpfen, und naja, irgenwie sieht sie aus wie eine Cousine von Pippi Langstrumpf. Jedenfalls ist Gretl die Heldin aller Schüler, weil unter dem Vorwand unser Klima zu retten können sie freitags die Schule schwänzen, ist doch super oder? Plakate malen, ist eh lustig, Rechtschreibfehler…wurscht, Hauptsache nicht in der Schule sitzen zu müssen. In Wien, am Heldenplatz, rief Greta zum Klimaschutz auf. Tausende Schüler folgten dem Aufruf, nein nicht wegen dem Schuleschwänzen, wegen dem Klima…Lobenswert wenn sich junge Menschen Gedanken über unser Klima und Umweltschutz usw. machen. Auch Erwachsene waren dabei, viele mögen sowas, Politiker waren auch dabei, die mögen sowas auch, kommt gut, wenn man sich für etwas so einsetzt. Einen ganz besonderen Auftritt hatte aber die Mannschaft von der städtischen Müllabfuhr, weil die durften die Tonnen von Müll, hauptsächlich Plastik, beseitigen. Müll den die Teilnehmer an der Kundgebung von Greta Thunberg hinterließen. Danke liebe Männer von der Müllbeseitigung das ihr nicht einen Tag in der Woche zum Streik aufruft.

Wer ist Greta Thunberg…

…Die Eltern von Greta sind in Schweden nicht unbekannt. Die Mutter ist eine bekannte Opernsängerin, der Großvater ein Schauspieler, der Vater ist auch etwas, Geschäftsführer bei zwei aktiennotierten Unternehmen welche „zufällig“ seine Tochter unterstützen. Nach Gretas erstem Auftritt in der Öffentlichkeit ( Schuleschwänzen vor dem schwedischen Parlament) gab die Mutter ein Interview in dem sie erzählte wie schockiert ihre Tochter war, als sie in der Schule einen Film ansehen musste in dem es um das Vermüllen der Meere ging. Daraufhin habe ihre Tochter tagelang geweint, wurde Veganerin und versprach niemals in ein Flugzeug zu steigen…Gretas Mutter hat auch ein Buch veröffentlicht, zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter. In diesem Buch geht es um einen Planeten in der Krise. Aber wer machte Greta weltberühmt? Der PR-Experte Ingmar Rentzhog mit seinem, ähm, passendem Netzwerk. Er ist Vorsitzender der Organisation “ Global Change“, diese wird von der schwedischen Politikerin Kristine Person finanziell unterstützt, die Dame kann sichs leisten, sie ist Multimillionärin. In diesem Netzwerk wird auch für CO² Zertifikate geworben. Wofür die sind?

Solche Zertifikate werden von Firmen gekauft welche nicht gewillt sind etwas Gutes für die Umwelt zu tun, mit solchen Zertifikaten können sie weitermachen wie bisher. Bluff könnte man dazu sagen, ein Bluff an dem Millionen verdient werden. Ich möchte gar nicht weiter darauf eingehen im Netz gibt es genug zum Nachlesen.

Die chinesische Version von Greta

Nun hat Greta auch noch eine Mitstreiterin bekommen. Howey heißt das Mädchen aus China. Mutterseelenalleine steht sie in ihrer Heimatstadt vor dem Regionalregierungsgebäude, in den Händen einen Karton auf dem sie auf Chinesisch und auf Englisch ihre Protestnachricht gemalt hat. Ganz alleine steht sie da, ohne Publikum, ohne Rednerpult, einfach nur so. Nur die Chinesen als größter CO² Verursacher interessiert das nicht…die Chinesen kennen keine Demos, Schulschwänzen in China…unvorstellbar. Und das mutige Mädchen muss jeden Tag damit rechnen verhaftet zu werden, die Chinesen dulden sowas nicht…Leider hat sie keine so gut organisierte PR-Maschinerie wie sie Greta hat, hinter sich.

In Europa beträgt der Anteil des CO² Ausstoßes 10%. Seit Jahren wird alles möglich inszeniert um das Klima auf unserer Erde zu verbessern. 10 Prozent sind ja nicht soooo viel. Was wird in Europa alles getan für unser Klima? Teilweise sinnvolles, großteils sinnloses…schuld an dem ganzen Dilemma sind sowieso immer nur die „Kleinen“. Jene die mit einem Dieselauto durch die Gegend fahren, Kühe die ihre Notdurft auf der Wiese verrichten ( CO² Zertifikate für Kühe gibt es leider noch nicht).

Elektroautos…alles wird gut

Zu unser aller großem Glück gibt es jetzt Elektroautos…17,5 Tonnen CO² Ausstoß bei der Herstellung einer Batterie für ein Elektroauto…im Vergleich zu 10 Tonnen jährlicher pro-Kopf-Ausst0ß an CO² in Deutschland. Fakt ist, ein E-Auto emittiert derzeit in der Gesamtbilanz in etwa so viel CO² wie ein Diesel-PKW. No schau, wer hätte das gedacht…die Atomlobby?

Bei uns gibt es ja schon seit Jahren das GTI-Treffen. Für alle die nicht wissen worum es dabei geht…ca. 3 Wochen (Vortreffen und Vorvortreffen) lang fahren tausende GTI`s im Kreis, Tag und Nacht. Die Feinstaubbelastung durch den Gummiabrieb der Reifen, bei deren Gummi-Gummi-Aktionen dürfte enorm sein, logisch gedacht, ob das auch gemessen wird???Unsere Müllabfuhr muss täglich Berge von Müll beseitigen, Müll der einfach aus den Autos geworfen wird, oder von den Zuschauern am Straßenrand entsorgt wird. Geht uns aber nix an, weil die Herrschaften bringen dem Tourismus ganz viel Geld. Wen interessiert da noch das Klima? Auf der Autobahn zwischen Italien und Klagenfurt fahren die LKW`s in Kolonen, von früh bis spät, aber unsereins wird schief angeschaut, wenn wir mit einem Dieselauto zur Arbeit fahren.

Ich möchte noch ausdrücklich betonen, dass ich nichts gegen Greta Thunberg habe. im Gegenteil ich finde es absolut mutig, in einer Zeit wie dieser gegen den Strom zu schwimmen und für etwas zu kämpfen, etwas das jeden einzelnen von uns betrifft. Alles besser als Party machen und irgendeinem „Idol“ hinterher zu laufen, obwohl auch das zum Erwachsen werden dazu gehört. Was mich bei der ganzen Sache sehr stört, ist das, dass ein 16 jähriges Mädchen für PR-Zwecke herangezogen wird und das sich einige unter dem Deckmantel Klimaschutz damit bereichern.

Schauspieler, Politiker und sonst noch welche, bereits vergessene möchtegern Berühmtheiten wittern die große Chance wieder ins Rampenlicht zu kommen, indem sie Greta bei ihren Kundgebungen die Hand schütteln. Schaut her, wir tun auch etwas für den Klimaschutz. Herr Schwarzenegger ist aus diesem Grund auch nach Wien gereist, mit dem Flugzeug kam er über den großen Teich, nicht mit dem Ruderboot. Gretas nächstes Ziel ist Chile, mit dem Zug schwer erreichbar, wie kommt sie also dort hin? Flugzeug? Schiff? Egal, das Ruderboot wird`s wahrscheinlich nicht werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.